2011

Wein, Weib und andere Katastrophen
(von Erich Koch)

Winzer Heinz fischt bei der Nachbarin Liesel, "schwarz", und wird dabei von Ihrem Hund gebissen. Gott sei Dank hat Oma Augusta ein gutes Mittel gegen eitrige Wunden. Oma angelt auch, aber ohne gebissen zu werden. Auch Hunde kann man gefügig machen; Männer erst recht.
Liesel sucht nun den Fischdieb. Der Gelegenheitstrinker Spritzer-Karli und der Urlaubsgast Kurt Balzer geraten in Verdacht, da die zerrissene Hose, die als Beweis dient, ständig zu wandern scheint. Kurt ist Erfinder und mit Genovefa verheiratet, die jedoch nach Höherem strebt. Der Ganove Gerold von und zu Speckstein scheint die ersehnte Erfüllung all Ihrer pekuniren Träume zu sein. Da passt es gut, dass Kurt als Fischdieb eingesperrt wird.
Gerold will inkognito die Weinkonkurrenz ausschalten und Karl soll Ihm dabei nützlich sein. Doch Augusta hat ein Auge auf den gesüßten Wein und auf Spritzer-Karli geworfen.
Olga, Heinzis Frau, kennt Ihren Gatten. Sie kuriert Ihn auf Ihre Weise, wenn auch nicht ganz schmerzfrei. Man kann seine Liebe auch durch Gesang ausdrücken.
Charlotte, Olgas Tochter, und Peter, Liesels Sohn, lassen sich nicht in den Nachbarschaftsstreit mit hineinziehen. Mit Hilfe der Hühnerleiter halten Charlotte und Peter Ihre Liebe am Leben.
Augusta sorgt am Schluss dafür, dass alles ins rechte Lot kommt. Bei Wein, Weib und Gesang wird mit Versöhnung und Verlobung gefeiert. Zum Schluß küssen alle "Rote Lippen" und tanzen dazu.

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